Niklausschwinget

adm. Rund 900 Zuschauer verfolgten die Wettkämpfe der 79 angetretenen Schwinger beim traditionellen Niklausschwinget in der Stadthalle in Dietikon. Nicht einer der vier gestarteten Eidgenössischen Kranzschwinger konnten sich für den Schlussgang qualifizieren, sondern die beiden Teilverbandskranzer Marco Reichmuth (Cham) und Marco Iseli (Zwieselberg). In der Endausmarchung setzte Reichmuth nach 2:36 Minuten zu einem unwiderstehlichen Kurzzug an und gewann platt. Der jüngere Bruder von Vorjahressieger Pirmin Reichmuth gewann damit zum ersten Mal das Niklausschwinget.

Hinter den beiden Schlussgangteilnehmern kam mit Joel Strebel (Aristau) der beste Eidgenosse auf Rang drei zusammen mit dem überraschenden Zürcher Oberländer Tobias Schmidlin (Hinwil). Den vierten Rang belegten die weiteren Eidgenossen Samir Leuppi (Winterthur) und Marcel Kuster (Appenzell). Für den ZKSV erkämpften Philipp Lehmann (Humlikon), Nicola Wey (Stäfa), Thomas Kammermann (Ebikon), Tobias Burkhard (Maur), Patrick Burkhard (Zürich) und Dario Bosshard (Turbenthal) weitere Auszeichnungen. Seinen letzten Wettkampf bestritt der 32-jährige Thomas Kammermann vom organisierenden Schwingklub Glatt- und Limmattal. Mit 56.00 Punkten erkämpfte sich der achtfache Kranzschwinger die Auszeichnung im 7. Rang.

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  • Samir Leuppi gewinnt gegen Ueli Hegner.
  • Thomas Kammermann beendet seine Schwingkarriere mit einem Gestellten gegen Benjamin Nock.
  • Marco Reichmuth gewinnt das Niklausschwinget. (Fotos: B. Auf der Maur)